Dienstag, Januar 06, 2009

träume

heute nacht hatte ich den schlimmsten alptraum meines lebens, wie ich ihn mir nicht schlimmer hätte ausmalen können. detailreich, sehr intensiv und sehr echt und in seiner bedrohung sehr real. als ich endlich aufwachte drehte sich alles um mich und ich hatte minutenlang das gefühl, ich bekomme kaum noch luft.

offenbar fängt mein unterbewusstsein nun doch langsam an, die geschehnisse von ende november/anfang dezember zu verarbeiten und ich weiss nicht so recht, wie ich damit umgehen soll. darüber reden wäre sicher ein anfang, aber ich weiss ebenfalls nicht so recht, wie und mit wem. gegen alle erwartungen konnte ich danach recht schnell wieder einschlafen und hatte keine weiteren träume. heute fühle ich mich wie gerädert und krank und habe dem liebsten beim morgendlichen abschied noch eindringlicher einen schönen tag gewünscht und gebeten, er solle auf sich achtgeben.

Kommentare:

Jonathan hat gesagt…

Hallo Cecie,
Albträume wurde eigentlich immer mit einem "b" geschrieben, weil sie ausdrücken sollen, dass sie Träume sind, die von den Alben (Elben) kommen (also nicht aus den Alpen ;-)). Solche Träume sind oft richtungsweisend und zeigen an, was in unserem Leben zu verändern ist oder sind Warnungen aus dem Unterbewussten. Leider kann ich nicht mehr sagen, weil ich Deinen Traum nicht kenne. Liebe Grüße Jonathan

Cecie hat gesagt…

hallo jonathan, danke für deinen kommentar. ich bin orthografisch eigenlich sehr sicher und eigentlich weiss ich auch, dass albträume mit "b" geschrieben werden. normalerweise nehme ich die schreibweise von worten auch einfach hin, aber in dem fall stört es mich einfach und fühlt sich falsch an... anders kann ich es nicht erklären. komisch, oder?

grundsätzlich weiss ich, was dieser traum bedeutet und wo er herkommt, mich hat nur die diesmalige dramatik und heftigkeit mehr als erschüttert. wie ich schon schrieb, zeugt der traum von unbewältigtem und dem tod einer freundin vor ein paar wochen und ihres vaters kurz darauf, dazu kommt eine gewisse verlustangst. das allein erschreckt mich auch nicht, sondern eben diese heftigkeit des "neuen" albtraumes und wie real er sich anfühlte und dass ich nicht weiss, wie ich damit umgehen soll. als kind hatte ich häufig und sehr intensive albträume, aber die waren immer gleich, immer etwas abstrakter und oft "negativ" märchenhaft...

ich muss einen weg finden, mit einigen dingen klarzukommen und ich muss meinen weg weitergehen, das sagt mir dieser traum ganz klar. allerdings: ein wenig weniger drastisch und furchterregend wäre auch ok gewesen.

viele grüsse!

Buecher-undWollkistchen hat gesagt…

Hi, meine Liebe,
na, Du machst ja Sachen. Fühl Dich mal ganz lieb gedrückt und umarmt und gehalten. Wir müssten mal wieder telefonieren, glaub ich.
Ich bin bei Dir.
Alles Liebe
Kristin